Wer kennt dieses Bild nicht?!
Ein Zen-Meister, friedlicher Gesichtsausdruck, stets ausgewogen. Am besten noch malerisch unter einem alten Baum beim Meditieren.
Doch ist das wirklich immer so?

Behalte das Bild mal kurz innerlich bei. Hier geht es gleich weiter.
Denn bevor wir richtig ins Thema eintauchen, möchte ich dich auf etwas aufmerksam machen. Und zwar:

Diese Woche am 26.01.2022 enden gleich zwei Sachen:

  1. Unsere gemeinsamen Zoom-Call-Abende.
  2. Deine Anmeldemöglichkeit fĂŒr “Emotionale Freiheit PUR!”.

Wenn du noch ein letztes Mal bei unserem Zoom-Abend dabei sein magst, klicke einfach hier:

und/oder fĂŒr deine Anmeldung zu unserem 9-Wochen-Programm hier:

Nun aber zurĂŒck zu unserem Zen-Meister! Hast du das Bild noch?
Zen-Meister – immer friedlich – stets in seiner Mitte.
Zu diesem Bild gibt es eine total „sĂŒĂŸe“ Geschichte, die mir erst kĂŒrzlich wieder ins Auge gestochen ist und die mich immer wieder an etwas sehr Wichtiges erinnert.

Warum? Weil ich mich so ertappt gefĂŒhlt habe beim Lesen. Bin beinahe rot geworden. 😅  Denn erst im Dezember bin ich genau in diese Falle reingestapft:

Ich sitze zu Hause, habe Studio-Tag. Studio-Tag ist immer der Tag in der Woche, in der ich die Videos, Meditationen, Podcast-Episoden etc. fĂŒr euch aufnehme. Und ich habe die doofe Situation, dass meine Klingel sich nicht ausschalten lĂ€sst. Und genau an jenem Tag ging alles schief mit dieser Klingel, was nur schief gehen konnte!

Ich bin gerade bei Minute 3:51 der Meditation, da macht es *rrrrrrr* an der TĂŒr. Der Postbote. Er brachte meine lang ersehnte Wein-Lieferung. Ok. Freue ich mich auf heute Abend. Allerdings war ich so raus, dass es besser war, wenn ich nochmal von vorne begann.

Minute 16:32. *klopf klopf klopf* gepaart mit der doch sehr voluminösen Stimme meiner Nachbarin (sie ist SĂ€ngerin und weiß ihr Organ einzusetzen): „Daniela! Daniela! Kannst du JETZT bitte deinen Wagen aus der Garage fahren? Wir wollen mal kurz an den FahrrĂ€dern schrauben!“. Echt jetzt? Im Dezember? Aber ok. Alles ist gut. Dann beginne ich eben ein drittes Mal! Wer weiß, wofĂŒr es gut ist.

Minute 31:16 – Abspann. Gleich geschafft. *rrrrrr* *rrrrr* *rrrrr*. Ich schreckte von meinem roten Swopper in einer Geschwindigkeit hoch, dass nebenbei noch mein Tee auf den Teppich kippte. Ich lief die Treppe runter. Ein anderer Postbote. „Können Sie das Paket von Familie S. entgegennehmen? Sie scheinen nicht da zu sein.“ Am liebsten hĂ€tte ich ihm ein „NEIN!“ an den Kopf geknallt. Aber was kann denn der arme Mann dafĂŒr, dass ich zu Hause arbeite. Kann er ja nicht schnĂŒffeln.

Gerade oben im Arbeitszimmer wieder angekommen, höre ich *klopf*. Ich horchte. Wieder *klopf* und nach einem ungleichmĂ€ĂŸigen Abstand erneut *klopf*: Jetzt flippe ich aber gleich aus! Ich laufe runter, reiße die EingangstĂŒr auf und rufe raus „Echt jetzt!? Ich flippe gleich aus!!! Was denn jetzt noch?!“. Doch es stand niemand an meiner TĂŒr! Es war einfach niemand da. Zumindest nicht auf meinem GrundstĂŒck! Nur mein Nachbar Peter schaute mich aus seinem Garten ĂŒber den Zaun an, als hĂ€tte ich sie nicht mehr alle! Doch er war es nicht, der geklopft hat!

Im Laufe des Tages war draußen ein ordentlicher Wind aufgekommen. Das Klopfen war niemand, der etwas von mir wollte. Es war lediglich mein großer roter Herrnhuter Stern, der unregelmĂ€ĂŸig gegen meine TĂŒr stieß.
So viel zu meiner „Weihnachtsgeschichte“. 🙄
Doch was hat all das denn nun mit dem Zen-Meister zu tun?

Hier die Geschichte:
“Der Zen-Meister entschied sich eines Tages, alleine auf seinem Boot zu meditieren. Fernab von allen anderen. Denn es war ihm schlichtweg zu viel LĂ€rm an Land.

So fuhr er also mit seinem Boot in die Mitte des Sees. Warf dort den Anker. Schloss seine Augen und begann zu meditieren. 
Nach einigen Minuten, tief in seiner Meditation versunken, spĂŒrte er plötzlich *boing*, wie ein anderes Boot gegen seins stieß. 
Er versucht, sich nicht rausbringen zu lassen. Doch er spĂŒrte Unmut. *boing*. Erneut hat dieser jemand sein Boot gleich nochmal gegen seins gesteuert.  
Er öffnete die Augen, um den anderen Bootsmann anzuschreien, der ihn bei der Meditation unterbrochen hatte.
Aber als er die Augen öffnete, sah er nur ein leeres Boot, das sich vom Anker gelöst hatte und auf dem Wasser umhertrieb.”

Und wie immer ist die Frage: Warum erzÀhle ich dir diese Geschichte(n)?!

Weil


 wie oft kennst du die Situation, dass ein Satz deiner Kollegin reicht, um dich runterzuziehen?

 wie oft kennst du die Situation, dass eine Handlung deines Partners reicht, um sauer zu werden?

 wie oft kennst du es, dass eine unfreundliche Reaktion im Supermarkt, beim Autofahren, im Restaurant reicht, um schlechte Laune zu bekommen?

wie oft erlebst du es, dass eine unbedachte Aussage deines GegenĂŒbers Traurigkeit in dir auslöst?

wie oft kennst du es, dass eine doofe Situation am Morgen dir den ganzen Tag verdirbt?

Diese Geschichte vom Zen-Meister und mir macht so schön deutlich:

Die Wut in dieser Geschichte steckt einzig und allein in dem Zen-Meister. Es braucht schlichtweg nur ein leeres Boot, um ihn aus seiner Meditation zu reißen. Ein kleiner Trigger und seine tiefliegenden Emotionen kommen zum Vorschein.
Und so ist es auch bei dir, deinem Nachbarn, bei mir, der Kassiererin am Supermarkt, der Psychologin um die Ecke. Einfach bei uns allen. 
Alle Emotionen, die du empfindest, liegen IN DIR! Eine andere Person, eine doofe Situation, ein leeres Boot löst es nur aus. Die UmstĂ€nde bringen nur zum Vorschein, was in dir steckt. 

Vollkommen normal, vollkommen natĂŒrlich!

Und die schöne Nachricht daran ist:

DU kannst es Àndern. Es liegt in deinen HÀnden. Du bist dem nicht hilflos ausgeliefert!
Doch ist ja die Frage, was kannst du damit machen? 

Meiner Erfahrung nach hat das ganz viel mit “Loslassen” zu tun. 
Und genau deswegen widme ich unseren letzten gemeinsamen Zoom-Call auch genau diesem Thema “Loslassen lernen”. 

  • Wie kannst du das Loslassen ĂŒben in Bezug auf andere Menschen?
  • Wie kannst du das Loslassen ĂŒben in Bezug auf deine Erfahrungen?
  • Wie kannst du das Loslassen ĂŒben in Bezug auf deine eigenen GlaubenssĂ€tze?

Das schauen wir uns gemeinsam an. Und im Anschluss bekommst du natĂŒrlich auch ein letztes Mal noch deine passende Meditation per Mail zugeschickt. 

Ich freue mich sehr, du Liebe, wenn wir uns am kommenden Mittwoch zum Zoom sehen. Und ich freue mich wie Bolle, wenn du dich entscheidest, dass wir am 01.02.2022 gemeinsam bei „Emotionale Freiheit PUR!“ starten.
Denn selbstverstÀndlich ist Loslassen auch ein riesiges Thema auf dem Weg zu deiner Emotionalen Freiheit.

Hab‘ einen wundervollen Sonntag, du Liebe!

Von Herzen,

Daniela aus deiner LEB! Welt                                
Titel: Mensch und Frau

P.S. Hast du zu „Emotionale Freiheit PUR!“ noch Fragen? Stelle sie mir gern auch direkt, indem du mir eine Mail an daniela(at)danielaroeske.de schreibst.