Wie sehr konnte ich es nicht mehr hören! „Warte ab! Er war wohl einfach nicht der Richtige!“. Nahezu immer kam im Anschluss dann dieser Satz: „Der Richtige wird schon kommen!“.

Super! Da saß ich nun, mit gefühlten Ende 20. War mehrfache Patentante und hatte wieder einmal den Griff ins Klo getan. Ich stand wieder alleine da. Single. Kinderlos. Und dann war auch noch Weihnachten.

Denn mein Freund war der Meinung, in der Nacht vom 23. auf den 24.12. seine neue große Liebe kennen lernen zu müssen. Aber immerhin: Er macht Nägel mit Köpfen und bat mich direkt am 24. um die Rückgabe der Schlüssel zu seiner Wohnung. Natürlich um sie ihr zu geben. 

Ehrlich! Ich habe die Welt nicht mehr verstanden. Eigentlich dachte ich, wir würden uns wirklich lieben. Eigentlich dachte ich, abseits der normalen Alltags-Dinger, wir wären glücklich!

Lag ich wohl falsch!

Und ich fragte mich damals, was es denn mit dieser ganzen sch*** Liebe auf sich hat.

Ich ackere, ich rödele, ich verwöhne, ich achte, ich nehme Rücksicht, ich liebe… aber scheinbar reicht es nicht. Oder aber auch anders: „Scheinbar reiche ich nicht!“

Und ich weiß heute, dass ich nicht alleine war mit diesen Gefühlen!
Und vielleicht ist es auch etwas, das du kennst: Das Gefühl alles in der Liebe zu geben.
Und irgendwie reicht es dennoch nicht.

Und damals habe ich eine Sache geschnallt: Egal wie groß die Liebe ist. Es gibt so viele unbewusste Strukturen, die eine Liebes-Beziehung beeinflussen. „Nur die Liebe zählt!“ ist oftmals leider nicht ausreichend!

Und aus meiner Sicht führt genau das dazu, dass sich viele Paare zu früh trennen. Weil sie an den Symptomen statt an der Ursache rumdoktern.

Und wenn du dich in diesem ganzen Thema rund um die Liebe wiederfindest, sei gern am Mittwoch, 29.12.2021 um 20.00 Uhr bei unserem letzten Zoom-Call in diesem Jahr dabei. Das Thema: Was alles die Liebe beeinflusst.

Und wenn du nur mal weiterdenkst, wird es auch so logisch. Wir glauben ja immer, wie würden uns in einen einzelnen Menschen verlieben. HAH! Aber so ganz und gar nicht. Wir verlieben uns in eine ganze Sippe. Eine ganze Erfahrungswelt. Es ist einfach nicht möglich, dich isoliert in eine Person zu verlieben!

Doch was meine ich eigentlich damit?

Am simpelsten kannst du es, glaube ich, an einem Baum sehen.
Wenn du dir einen Baum anschaust, was betrachtest du?
Jetzt mag deine Antwort vollkommen unterschiedlich aussehen.

Meist bewundern wir im Frühjahr die Knospen.
Im Sommer schwärmen wir für das satte Grün, die Früchte, die Blüten.
Im Herbst ist es dann das Farbenspiel aus Orange-, Gelb-, Rottönen.
Und im Winter: Ja gut, da sprechen wir meist über die kahlen Äste.

Doch seltener reden wir über den schönen Stamm. Und noch seltener reden wir über die Wurzeln. Sind ja meist auch gar nicht zu sehen. Und wenn ich mir so meine Nachbarschaft anhöre, wird meist eher über die Schäden gemeckert, die die großen Wurzeln anrichten.

Mit anderen Worten: Wir drehen uns eigentlich immer nur um die Krone.
Doch all das, was sich da oben in der Krone tut, all das würde ohne die Wurzeln nicht einmal im Ansatz bestehen. Und wenn wir die Krone abschneiden würden, weil sie uns so wunderbar gefällt, was würde dann passierten? Tja, zack. Lange hätten wir keine Freude an der Krone. Denn blühen würde sie mit Sicherheit nicht mehr.

Und, anders ist es mit uns Menschen doch auch nicht!

Wenn du dich verliebst, dann verliebst du dich in eine Krone. Doch die bekommst du nicht losgelöst aus dem Ganzen: Der Mann oder die Frau hat eine Familiensippe im Hintergrund. Nur durch diese gibt es sie oder ihn.
Und umgekehrt.
Wenn man sich in dich verliebt, bekommen man dich nur und ausschließlich mit deiner ganzen Geschichte. Geht gar nicht anders!

Und rein praktisch betrachtet, sind wir ALLE geprägt von dem, wo wir herkommen. Und ohne es zu wissen. Ohne es bewusst zu haben, machen wir viele Dinge ganz genauso, wie wir sie von unserer Familie und unserer Familiengeschichte gelernt haben.

Und Ja. Ja! Für dich ist das vielleicht nicht ganz neu. Dieses Wissen ist ja nun auch nicht neu.

Und doch frage ich mich dann: „Hä? Wieso handeln die meisten von uns dann anders, als wir es wissen?“

Denn konkret bedeutet es, dass viele Beziehungen nicht wirklich auseinandergehen, weil wir nicht zusammenpassen. Oder weil die Liebe nicht groß ist.

Viele Beziehungen gehen auseinander, weil unser Partner oder unsere Partnerin und wir – weil beide auf unbewusste Weise ihren Familienstrukturen folgen.

Und es gibt ganz klassische Familien-Dynamiken. Dynamiken, die uns in der Liebe immer wieder auf die Füße fallen, bis hin zur Trennung. Obwohl es noch andere Möglichkeiten gegeben hätte.

Lass uns genau diese Dynamiken am Mittwoch mal gemeinsam anschauen.

Und übrigens ist das genauso spannend, wenn du mitten in einer Beziehung steckst!

Nach dem letzten Zoom-Call schrieb mir eine Teilnehmerin:
„… ich kenne keinen Menschen sonst, der so liebt wie du, Daniela.“

Hm. Und auch wenn ich viele Menschen kenne, die ganz ganz viel Liebe in sich tragen, trifft es dennoch zu, was sie geschrieben hat:
Ja! Selbst wenn ich nicht mehr der Hollywood-Liebe hinterherjage.
Ich liebe heute, auch ohne Hollywood, sogar mehr denn je.
Nicht nur einen Mann, sondern das Zwischenmenschliche!

Und wie kannst du Liebe intensivieren?
Es ist so simpel:
Indem du die Dynamiken anschaust.
Indem du nicht in Schuld und Unschuld denkst. In Gut und Böse. In Richtig und Falsch.
In Dynamiken.

Und das üben wir gern gemeinsam am Mittwoch. Ich freue mich total auf dich!

Falls wir uns nicht sehen, trag dich noch schnell ein für deine Jahres-Abschluss-Meditation und ich freue mich auf ein sensationelles 2022 mit dir!

Ach, und wenn du dich fragst, was aus meinem damaligen Herzschmerz geworden ist? 4 Monate später wurde mir der Schlüssel wieder angeboten. Und ich habe ihn dankend abgelehnt. 😉

Von Herzen…💕

Daniela aus deiner LEB! Welt
Titel: Mensch und Frau

P.S. Zu diesen Themen kannst du auch in unsere neueste LEB! Podcast-Folge reinhören: